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BBB im Gespräch mit Parlamentariern

Individuelle Förderung muss Vorrang haben

Der Bildungsverband im Gespräch mit Stephan Albani MdB

Führten kurzweiliges Gespräch mit vielen neuen Aspekten: Stephan Albani MdB  (l.) und Walter Würfel, Geschäftsführer des BBB.
(Foto: Franz Siegert)

Wenn es um die Reintegration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt geht, muss die individuelle Förderung Vorrang haben, das sagte Bundestagabgeordneter Stephan Albani jüngst in einem Gespräch mit Walter Würfel, Geschäftsführer des Bildungsverbandes. Diese Erkenntnis ist für den Unternehmer Albani wesentlich. Er spricht auseigener Erfahrung, denn er hat Langzeitarbeitslose in seinem eigenen Betrieb beschäftigt und gefördert.

Und weil der Bildungsverband BBB genau diese Erkenntnis auch teilt, ging es in dem Gespräch auch um die Bedenken des BBB, dass bei dem neuen Programm zur sozialen Teilhabe für Langzeitarbeitslose durch Standardisierung seitens der Bundesagentur für Arbeit eine solche Individualisierung erschwert, wenn nicht unmöglich gemacht wird.

Albani hatte auch Ratschläge für den Bildungsverband: Nur wenn wir unsere Schlagkraft und Durchsetzungsfähigkeit erhöhen, können wir die Maßnahmen und die Rahmenbedingungen gestalten – auch den Auftraggebern gegenüber. Das sind seine Erfahrungen mit Berufs- und Branchenverbänden der produzierenden Wirtschaft.

Aber es ging auch um den geplanten Nationalen Bildungsrat – Albani ist Mitglied des Bildungsausschusses – hier wird nach seiner Einschätzung noch viel Koordinierungs- und Vorbereitungszeit notwendig sein.

Ein weiterer sehr interessanter Aspekt: Die Aufgabe, Digitalisierung, soziale Medien und Internet breiteren Schichten nahezubringen, sollen aus seiner Sicht (unter anderem) die Volkshochschulen übernehmen.

Das sehr interessante und auch kurzweilige Gespräch mit vielen neuen Aspekten und Erkenntnissen endete mit dem beiderseitigen Versprechen mit Konzepten und Lösungsansätzen die Arbeit des Nationalen Bildungsrates unterstützen zu wollen. ww