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Weiterbildungsstrategie soll für Chancengleichheit sorgen

Die Arbeitswelt wird immer digitaler, schneller und spezieller. Wer mithalten will, muss sich laufend fort- und weiterbilden. Besonders in Bereichen, die von der Digitalisierung betroffen  sind, ist lebenslanges Lernen wichtig. Foto: Hans Scherhaufer

Der Bildungsverband begrüßt die unter Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erarbeitete Nationale Weiterbildungsstrategie (NWS). Wir freuen uns, dass einige unserer Kernforderungen zur Reformierung, Systematisierung und Stärkung der Weiterbildungspolitik aufgegriffen wurden, wünschen uns aber in einigen Punkten noch Konkretisierungen und Nachbesserungen, zum Beispiel bei der auskömmlichen und längerfristigen Finanzierung der Vorhaben sowie der Sicherung und Entwicklung der Qualitätsstandards.

Wir begrüßen insbesondere, dass die lebensbegleitende Weiterbildungsberatung und die Qualifizierungsberatung für KMU als Handlungsziel definiert worden ist. Die angestrebte Vernetzung der Angebote der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit bereits bestehenden Beratungsstrukturen auf lokaler Ebene werten wir ebenfalls positiv und sollte beim Qualifizierungschancengesetz gleich konstruktiv umgesetzt werden. Die digitalen Transformationsprozesse erfordern Neuqualifikationen auf allen Ebenen.

Die Nationale Weiterbildungsstrategie verspricht verstärkte berufliche Weiterbildung und eine neue Weiterbildungskultur als Antwort auf den Strukturwandel: siehe Download Strategiepapier Nationale Weiterbildungsstrategie

 

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