Home > Aktuelles > Deutscher Weiterbildungstag und BA arbeiten zusammen

Deutscher Weiterbildungstag und BA arbeiten zusammen

Deutscher Weiterbildungstag 2020/2021

Fachkräftebedarf von Unternehmen

Deutscher Weiterbildungstag arbeitet zusammen am Strategieprojekt der Bundesagentur für Arbeit zur Ermittlung zukünftiger Qualifizierungsbedarfe

Mit der gemeinsamen Veranstaltung am 24.09.2018 mit der Bundesagentur für Arbeit (BA), dem Deutschen Weiterbildungstag (DWT), den Trägern und Arbeitgebern zum Thema „Weiterbildung – Schlüssel der digitalen Transformation“ in Potsdam, wurde die Grundlage gelegt, zur Beteiligung am Strategieprojekt der BA.

Aufbauend auf die guten Erfahrungen, fand am 07. Februar 2020 zwischen dem DWT und der BA in Nürnberg ein weiteres Meeting statt. Ziel dieses Projektes, ist die Beteiligung von Arbeitnehmern in klein und mittelständischen Unternehmen an Weiterbildungsmaßnahmen zu erhöhen.

Schwerpunkt ist es, Beschäftigte stärker in den Fokus von Qualifizierungsmaßnahmen zu rücken und ihre Beteiligung an den Qualifizierungen weiter auszuweiten. Hierzu wurde in einem Design-Thinking-Prozess die Problemstellung geschärft und mit Hilfe von Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Bildungsträgerinterviews herausgefunden, welche Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zur Formulierung von Qualifizierungsbedarfen notwendig sind, um Qualifizierungen künftig besser zu realisieren.

Das Ergebnis ist zum einen, dass die Transparenz der Bildungsbedarfe bezüglich der Fragen von Inhalt, Zeit, Ort, Qualität und Methodik verbessert werden müssen. Andererseits Weiterbildungsträger und Arbeitgeber die Wirtschaftlichkeit beurteilen können, die mit dem Weiterbildungsbedarf und den Bedingungen verbunden sind.

Zur Veröffentlichung der Qualifizierungsbedarfe und als Möglichkeit hierauf zu antworten (beides anonym) soll ein Portal auf der jeweils lokalen Webseite der BA platziert werden. Hier soll die Nachfrageseite mit der Angebotsseite inhaltsorientiert zusammengebracht werden.

Die Beteiligung der regionalen Träger erfolgt jedoch schon zeitnah bzw. ist bereits durch die BA Bautzen anhand der Kursnetträgerdaten und regionaler Datenbanken erfolgt.

Geplant ist es, 15 Qualifizierungsbedarfe von Unternehmen herauszufinden. Hierfür gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitgeber Services der Bundesagentur in Bautzen wie gewohnt auf Unternehmen zu, mit dem Ziel, die Transparenz der Qualifizierungsanforderungen mit den Unternehmen als Grundlage der Bedarfserfassung zu erarbeiten.

Auf die ausschließliche Betrachtung AZAV zertifizierter Maßnahmen wird zu Gunsten von konkreten Inhalten verzichtet. Die Finanzierungsunterstützung durch die Bundesagentur für Arbeit ist nicht ausschlaggebend für die Arbeitgeber, die in den Interviews als Partner zur Verfügung standen.

Weitere Informationen zur Pilotphase wird es überregional wieder zum Ende des vierten Quartales geben, wenn erste Ergebnisse vorliegen.