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BBB begrüßt Nationale Bildungsplattform

„Aber kommt sie für die längst weit vorangeschrittene Digitalisierung nicht zu spät?“

Der BBB begrüßt die Einführung der Nationalen Bildungsplattform, übt jedoch auch Kritik.

Der Bildungsverband e.V. (BBB) begrüßt die Einführung einer Nationalen Bildungsplattform durch das zuständige Bundesministerium, übt jedoch auch Kritik. Es wird aus Sicht des BBB sehr lange dauern, bevor das Projekt merkliche positive Effekte bringen kann – für die Digitalisierung eventuell zu lange.

Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des BBB: „Die Nationale Bildungsplattform ist grundsätzlich zu begrüßen. Jedoch: Es handeltsich hierbei um ein sehr langfristiges Projekt. Eigentlich kommt der Mehrwert für die längst weit vorangeschrittene Digitalisierung daher fast zu spät. Aber der BBB wird sich mit seinen Mitgliedern dazu intensiv einbringen.“

Digitale Lehr- und Lerninhalte für Menschen aller Bildungsgrade

Das Ministerium hat in dieser Woche den Startschuss für den Aufbau einer solchen Plattform gegeben. Darauf sollen Menschen aller Bildungsgrade in Deutschland – von jung bis alt – digitale Inhalte finden können. Später ist auch eine europäische Vernetzung geplant.

Das Angebot richtet sich an (Berufs-)Schulen, Universitäten und weitere Bildungseinrichtungen, aber auch Privatpersonen. Einerseits sollen Lehrende dort Unterrichtsmaterialien und Tipps finden, andererseits können sich Lernende dort passenden Stoff und Übungen heraussuchen.