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Nach der Vorstandsklausur – Wo geht’s hin 2018?

In diesem Jahr stehen mit der Mitgliederversammlung auch wieder Vorstandswahlen an.

Frankfurt am Main | Am 15. und 16. Februar fand die jährliche Vorstandsklausur des Bildungsverbandes statt. Auf der wurde Bilanz des letzten Jahres gezogen und Themen und Ziele für die weitere Arbeit erörtert.

Als Gastredner war der Geschäftsführer Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit (BA), Friedhelm Siepe, eingeladen. Er stellte die geschäftspolitische Schwerpunktsetzung der Bundesagentur für das Jahr 2018 und folgende vor.
Viele der Themen waren und sind Kernthemen des Bildungsverbandes und so konnte eine gute und konstruktive Diskussion geführt werden. Schwerpunkte der Bundesagentur, auf die der Bildungsverband mit seinen Angeboten reagiert, sind:

  • Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit und der Hilfebedürftigkeit durch soziale Teilhabe
  • Verbesserung des Übergangs Schule – Beruf
  • Arbeits- und Fachkräftesicherung
  • Attraktive Digitale Angebote.

Im September ist in Berlin ein Workshop zum Thema „Digitale Angebote“ geplant.

Zum Thema Digitale Angebote wurde vereinbart, mit der Bundesagentur zusammen im Rahmen des deutschen Weiterbildungstages (Auftaktveranstaltung am 25. September 2018 in Berlin) einen gemeinsamen Workshop zu veranstalten, auf dem Träger und BA ihre Angebote vorstellen und abstimmen, und auf dem zukünftige Aktivitäten diskutiert werden.

Die anderen genannten Themen der BA werden in verschiedenen Zusammenhängen auch in der politischen Diskussion, auch im Zusammenhang mit Gesprächen mit Abgeordneten bearbeitet.
Was die Ziele im Zusammenhang mit politischen Aktivitäten betrifft, ist der Bildungsverband schon mittendrin. Seine Themen kommuniziert der Verband in das politische Berlin, da ist ein guter Anfang gemacht. Ein weiteres Ziel ist die noch bessere und effektivere Abstimmung mit anderen Verbänden, die in ähnlichen Bereichen wie der Bildungsverband unterwegs sind: Das sind der Verband deutscher Privatschulverbände (VdP), die bag arbeit und der Evangelische Fachverband für Arbeit und soziale Integration (EFAS). Mit diesen Verbänden hat der BBB bereits einige gelungene gemeinsame Veranstaltungen hinter sich, hier ist im politischen Raum aber noch mehr möglich. Dazu hat es am 20. März ein gemeinsames Treffen der Vorstände und der Geschäftsführungen von BBB, VdP, bag arbeit und EFAS gegeben.

Derzeit laufen Tarifverhandlungen in denen ein neuer Mindestlohntarifvertrag und Eckpunkte eines Branchentarifvertrages verhandelt werden.

Ein weiterer Themenbereich ist natürlich immer wieder die Zweckgemeinschaft und das Thema Mindestlohn. Hier hatte der Bildungsverband ja zu Beginn des Jahres einen großen Erfolg zu vermelden, den „Vergabemindestlohn“, der jetzt alle Auftragnehmer der Bundesagentur verpflichtet, den Mindestlohn anzuwenden, damit sind die Schlupflöcher geschlossen und Preisdumping bei den Angeboten in den Ausschreibungen beendet. Es gelten für alle die gleichen Bedingungen. Hier laufen zurzeit Tarifverhandlungen zwischen der Zweckgemeinschaft und GEW / ver.di, in denen ein neuer Mindestlohntarifvertrag und Eckpunkte eines Branchentarifvertrages verhandelt werden.

Und last but not least gibt es ja immer wieder Nachfrage nach Fortbildungsveranstaltungen zu bestimmten Themen, die die Mitgliedsunternehmen des BBB umtreiben. Hier soll dem Bedarf Rechnung getragen und Fortbildungen angeboten werden, als erstes demnächst eine Fortbildung zur Problematik der Freien Mitarbeiter bei Bildungsunternehmen und ihrem Status als Selbstständige.
In diesem Jahr stehen mit der Mitgliederversammlung auch wieder Vorstandswahlen an, diese waren auch Thema. Auf der Klausur wurde deutlich, der Vorstand ist zuversichtlich und startet offensiv in das mit Sicherheit interessante Jahr 2018. Walter Würfel

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