Im Rahmen seiner diesjährigen Vorstandsklausur hat der Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (BBB) die strategische Ausrichtung für das Jahr 2026 und darüber hinaus diskutiert und geschärft. Der Ort war bewusst gewählt: Brüssel. Denn berufliche Bildung wird zunehmend auch auf europäischer Ebene gestaltet.
Im Zentrum der Klausur standen zwei zentrale Ziele des Verbands: Sichtbarkeit erhöhen und Wirksamkeit stärken. Gemeinsam hat der Vorstand daran gearbeitet, wie die politische Interessenvertretung weiter ausgebaut, die Kooperation mit Kostenträgern vertieft und die Kommunikation noch zielgerichteter gestaltet werden kann. Ziel ist es, die Anliegen der Mitglieder auf allen Ebenen wirksam zu vertreten.
Austausch mit europäischen Partnern
In Gesprächen mit Jan Varchola (Europäische Kommission), Theodor Grassos (European Association of Institutes for Vocational Training) und Monika Hoang The (European Federation of Education Employers) über die Union of Skills, VET-Strategie und Skills Portabilität zeigte sich deutlich, wo politische Hebel liegen und wie wir uns auf europäischer Ebene einbringen können. Dabei wurde deutlich: Die Gestaltung beruflicher Bildung ist längst keine rein nationale Aufgabe mehr.
Starkes Zeichen der Partnerschaft
Die Klausur fand im VET House der European Association of Institutes for Vocational Training (EVBB) statt, ein sichtbares Zeichen der engen Partnerschaft zwischen beiden Verbänden. Ziel ist es, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und gemeinsame Impulse für eine handlungsfähige europäische Weiterbildungslandschaft zu setzen.
Ein Besuch im Europäischen Parlament rundete die Klausur ab. Dabei wurde erneut deutlich, dass der Austausch mit politischen Entscheidungsträgern vor Ort ein wesentlicher Bestandteil einer zukunftsorientierten Verbandsarbeit.
Eine zentrale Frage zieht sich auch künftig durch die Arbeit des BBB:
Wie kann das Image und die Bedeutung beruflicher Bildung weiter gestärkt werden – politisch, gesellschaftlich, national und europäisch?
Die Vorstandsklausur hat hierfür wichtige Impulse gesetzt. Auf dieser Grundlage wird der Verband seine Positionierung in den kommenden Monaten weiter schärfen: gemeinsam mit seinen Mitgliedern und in enger Abstimmung mit Partnern auf allen Ebenen.
